Redaktion Werbemonitor

So gelingen Kooperationen

Gerade in der Kommunikationsbranche schließen sich immer mehr Kreative zusammen und bündeln ihre Kompetenzen sowie Fähigkeiten. Was macht es aus, dass diese Zusammenarbeit glückt? Welche rechtlichen Hürden oder betriebswirtschaftlichen Themen können die gesamte Idee ins Wanken bringen?

Für einige ist es nicht neu. Sie arbeiten schon längere Zeit mit Netzwerkpartnern zusammen und wickeln so ihre Aufträge bestmöglich ab. Andere strecken ihre Fühler gerade aus und versuchen, die ersten gemeinsamen Schritte miteinander zu gehen. Das ist auch gut so, denn für viele macht der Zusammenschluss wirklich Sinn. Worauf ist im Miteinander zu achten und wie kann es gelingen? Diesen Fragen gehen wir in der aktuellen und den nächsten Ausgaben des Werbemonitor nach. 

Gerade in Österreich ist der Anteil an Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und Klein- und Mittelbetrieben (KMU) enorm hoch. Sie haben einen wesentlichen Einfluss auf die Wirtschaftsstruktur. Im Alltag stoßen diese Unternehmer bei ihren Ressourcen relativ rasch an Grenzen, denn Administration, Buchhaltung, Akquisition, Marketing oder Vertrieb sind zeitintensiv. Wenn dann größere Projekte ins Haus stehen, bleiben wichtige Sachen liegen, denn der Tag hat nun mal nur 24 Stunden. Hinzu kommt, dass Unternehmer zur Selbstausbeutung neigen, was oft auch finanzielle Gründe hat. Auf Dauer geht das nicht gut und die eigene Gesundheit oder persönliche Beziehungen bleiben auf der Strecke. Kooperationen bieten eine sehr gute Möglichkeit an, sich am Markt besser zu positionieren, neue Kunden zu gewinnen, das Risiko zu reduzieren und die Leistungspalette zu erweitern. Vor allem die Auftraggeber profitieren ebenfalls von einem höheren Mehrwert.

Was zeichnet Kooperationen aus?
Die Partner beschließen von sich aus, miteinander zu kooperieren und verfolgen ein gemeinsames Ziel über einen längeren Zeitraum hinweg. Jedes Unternehmen bringt bestimmte Leistungen mit ein und im Endeffekt haben alle etwas davon, finanziell und persönlich. Die Partner können aus einer Branche oder aus verschiedenen stammen. Es muss jedenfalls der Mehrwert für den Einzelnen deutlich erkennbar sein und auch auf Dauer bleiben.

Vorteile von Kooperationen
- gemeinsamer Marktauftritt
- Akquisition (entweder gemeinsam oder gegenseitig)
- Leistungssteigerung (höhere Effizienz in den Abläufen, breiteres Angebot, Partner punkten mit ihren Stärken)
- Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen
- Kontinuität und Flexibilität (gegenseitige Unterstützung; bei Ausfall z. B. durch Krankheit kann ein Partner übernehmen)
- Synergieeffekte (Motivation, gemeinsames Arbeiten an Ideen fördert Kreativität und Austausch, soziale Aspekte, Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls)
- Wissenszuwachs (Wettbewerbsvorteil)
- Risikominimierung
- Kosteneinsparungen (Einkauf, Beschaffung, Vertrieb, Werbung und Kommunikation, Kundenservice, Administration, Lizenzen

Nachteile von Kooperationen
-
Entscheidungen müssen abgestimmt werden (Kompromisse)
- Aufgabenteilung (muss sich die Waage halten)
- im Zweifelsfall: Misserfolge und Verluste teilen
- unterschiedliches Arbeitstempo
- verschiedene Bedürfnisse

Kooperationen durchlaufen bestimmte Phasen. Lesen Sie mehr ...

Foto: rawpixel © 123RF.com

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