Redaktion Werbemonitor

Was poste ich heute?

Die größte Herausforderung im Content Marketing ist die laufende Entwicklung von großartigen Inhalten. Viele gehen wieder rasch in der Menge an News unter oder werden sogar von ihnen verdrängt. Recycling ist in aller Munde – warum nicht auch den Content wiederverwerten? Mit der Methode werden neue sowie bestehende Zielgruppen angesprochen und es wird mehr Reichweite generiert. Fünf Tipps, wie bestehender Content Ihren Lesern wieder schmeckt. 

1) Dauerbrenner
Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Es gibt Themen, die sich aus verschiedenen Blickrichtungen immer wieder neu beleuchten lassen und bei denen sich ein zweiter Blick auf alle Fälle lohnt. Hinzu kommen Themen, die wieder trendig werden. Durchforsten Sie Ihre bestehenden Inhalte auf Aktualität und Attraktivität. Manches braucht eventuell einen neuen Anstrich, ist aber grundsätzlich schnell zur Wiederverwertung bereit.

2) Best-of
Welche Beiträge wurden besonders oft angeklickt, gab es Themen, die reichlich Diskussionsstoff lieferten oder welche Inhalte waren für die Community besonders teilenswert und wurden daher oft weitergeleitet? Das alles ist für die Zielgruppe wirklicher Spitzencontent, der als Basis für das Recycling herangenommen wird.

3) Contentformate, die performen
Gehen Sie auf Entdeckungsreise, damit Sie Ihre potenziellen Kunden auf den richtigen Kanälen mit den passenden Formaten erreichen. Welche funktionieren gut? Wenn Ihre Zielgruppe wenig Zeit für Infos aufwenden möchte, ist vielleicht ein Leitfaden mit 25 Seiten weniger geeignet – denn es geht um kurze faktenbasierte Inhalte. Oder tappen Sie nicht in eine Falle, nur weil Podcasts gerade der letzte Schrei sind. Wenn Ihre Zielgruppen lieber Beiträge lesen, wäre die Erstellung eines Audioformats vertane Liebesmüh.

4) Andere Aspekte hervorheben
Nutzen Sie die gleiche Information in unterschiedlichen Varianten. Gemeint ist damit, z. B. Inhalte grafisch aufzubereiten, Experten in einem Interview zu dem Thema zu befragen, Auszüge aus einem Video als Blogbeitrag darzustellen oder andere Bildsujets zu verwenden. Was auch sehr gut funktioniert, ist, aus langen Inhalten oder Videos kleine Häppchen und Teaser oder kurze Tipps zu einem Beitrag zusammenzufassen. Sie sehen, es ist Spielraum vorhanden.

5) Reposten
Fakt ist: Text-, Audio-, Bild- und Videocontent zu recyceln, funktioniert mehr als einmal. Denn möglicherweise war es nur der falsche Zeitpunkt. Wenn ein Posting am Donnerstagabend kaum Klicks erhält, weisen Sie ein paar Tage später nochmals darauf hin. Sinn macht es, unterschiedliche Zeitpunkte der Veröffentlichung zu testen. Zugegeben: Content-Recycling bedarf Zeit, aber sicher weitaus weniger, als völlig neue Inhalte zu entwickeln. Einen Versuch ist es wert! Aber: Halten Sie alten und neuen Content in der Balance.

Foto: iStock.com/metamorworks

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