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Redaktion Werbemonitor

LBS St. Pölten: Alles wieder am neuesten Stand 

Was lange währt, wird gut. Schon länger mussten die Lehrlinge der Bereiche Medientechnik und -design sowie Werbung und Marktkommunikation in der Landesberufsschule St. Pölten mit alter Soft- und Hardware arbeiten. Ein unhaltbarer Zustand! Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation hat mit einem Sponsoring Abhilfe geschaffen. Wir haben nachgeschaut, wie das Geld eingesetzt wurde.

Es ist acht Uhr, die Sonne strahlt vom Himmel und wir haben einen Termin in der Landesberufsschule St. Pölten. Mit einem großen Hallo werden wir empfangen. Mit dabei: Obmann Günther Hofer und Geschäftsführer Clemens Grießenberger. Die Klasse 3. MF, alles Medienfachleute, heißt uns herzlich willkommen. Die Lehrlinge kommen aus unterschiedlichen Betrieben, von der Werbeagentur bis hin zur Druckerei. Ebenfalls in der Klasse sind überbetriebliche Schüler aus dem FiT-Programm.

Fachlehrer Bernhard Brandl führt aus: „Das ist die dritte Medienfachklasse, sie ist derzeit im Bereich 3D-Animation und Videoschnitt unterwegs. Im Lehrstoff sind sie schon mit den Online- und Printmedien durch. Hier haben wir die Schwerpunkte Mediendesign und -technik sowie Werbung und Marktkommunikation, die nach dem alten Lehrplan unterrichtet werden. Der neue Lehrplan startet mit der ersten Klasse und dem neuen Lehrgang. Wir haben jetzt drei Räume auf den neuesten Stand gebracht.“

„Ich bin sehr froh, dass uns die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation so unterstützt. Es hat aus den unterschiedlichsten Gründen länger gedauert. Aber wie wir wissen, muss man gerade bei der Soft- und Hardware in unserer Branche am letzten Stand sein, sonst ist man schnell hinten nach. Es freut uns außerdem sehr, weil es die Arbeit erleichtert“, beschreibt Christian Jungmeier. Seine Aufgaben als Fachlehrer liegen sowohl in der Praxis, den fachtheoretischen Gegenständen, dem Design- und Medientechnikstudio wie auch in der Konzeption, Gestaltung und Multimediatechnik.

Extra zum Termin gekommen ist Doris Wagner, die pädagogische Leiterin des niederösterreichischen Landesschulrats, die für die gesamte Pädagogik aller Schularten zuständig ist. Sie ist überzeugt: „Wir haben hier ein Paradebeispiel an guter Kooperation zwischen Wirtschaft und Schule. Mein Dank geht an die niederösterreichische Landesregierung für die Flüssigmachung finanzieller Mittel, aber ebenso an Obmann Günther Hofer und die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation für die großzügige Unterstützung. Gerade in dieser Sparte kann ich sagen, dass die Zusammenarbeit vorbildlich funktioniert und wir immer ein gutes Miteinander leben. Ein Best-Practice-Beispiel für alle anderen. Daher ein großes Danke von meiner Seite.“

Johannes Tanzer, Berufsschuldirektor, dankte ebenfalls für die Unterstützung und fügte hinzu: „Es ist notwendig, dass die Zusammenarbeit von Betrieb und Schule gut funktioniert, damit wir für die Lehrlinge eine qualifizierte Ausbildung anbieten können. Es funktioniert nur dann, wenn beide Partner gemeinsam an einem Strang ziehen und miteinander ein gemeinsames Ziel haben – einen guten Lehrabschluss für die Schüler und Lehrlinge.“

Obmann Günther Hofer war überrascht und meinte: „Mit so vielen Rosen haben wir als Fachgruppe nicht gerechnet. Unseren Beitrag von 5.000 Euro hat die Berufsschule sehr gut eingesetzt. Wir haben unsere Mitfinanzierung von Hard- und Software zugesagt, weil wir wissen, wie wichtig es gerade in der Kreativbranche ist, immer up to date zu sein.

Wer sind die Lehrlinge, warum haben sie sich für diesen Beruf entschieden? Wie gefällt er ihnen?

George Abanwa absolviert seine Lehre in einer Werbeagentur in Leobersdorf. Er meint: „Bei meinem Beruf ist viel Abwechslung dabei und ich kann meine Kreativität ausleben!“

David Grundtner arbeitet in einem Be-trieb in Krumbach: „Ich habe schon als kleines Kind gerne gezeichnet. Mir taugt mein Beruf als Mediendesigner sehr.“

Bianca Strauß macht eine überbetriebliche Lehre in einer Werbeagentur in Krems. Sie stellt fest: „Ich habe schon einen Lehrberuf hinter mir, Friseurin gelernt und dann umgesattelt. Dies wurde mit dem FiT-Programm möglich. Hier habe ich erfahren, dass es den Beruf Mediendesigner gibt, und es macht mir wirklich Spaß.“

Michaela Heintz war schon über 20 Jahre im Marketing tätig. Sie freut sich: „Ich habe von dem FiT-Programm erfahren und das Projekt „Frauen für Frauen“ ermöglicht mir jetzt die Lehre zur Medientechnikerin.“

Tanja Reiter ist in einer Druckerei in Krems beschäftigt, auch sie hat zuvor einen anderen Beruf erlernt: „Ich war als Kind schon immer kreativ, habe aber zuvor Elektrikerin gelernt, abgebrochen und dann diese Lehrstelle für Mediendesign gefunden. Das gefällt mir jetzt!“

Fotos: Leadersnet/A. Felten

Als zweitgrößte Fachgruppe österreichweit im Bereich Werbung werden rund 3.400 Mitglieder mit ca. 4.200 Gewerbeberechtigungen betreut. Hier finden Sie umfangreiche Informationen sowie unterschiedliche Serviceleistungen für Ihre tägliche Praxis.

Kontakt

WKNÖ Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
Wirtschaftskammer-Platz 1, 3100 St. Pölten
Tel.: 02742 851 - 19712
Fax: 02742 851 - 19719
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