Redaktion Werbemonitor

Experten TALK: Kreativwirtschaft als treibender Faktor in der Digitalisierung

Ein neues Format der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation brachte erstaunliche Ergebnisse zutage. Beim Experten TALK war Christine Antlanger-Winter, Country Manager von Google Österreich, zu Gast. Sie stand einem kleinen Kreis Rede und Antwort und ging der Frage nach: Kreativität versus Digitalität? Ist das ein Widerspruch in sich?

Die letzten Wochen waren für viele Unternehmen sehr fordernd, so auch für die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, die in Niederösterreich rund 3.500 Kreativbetriebe betreut. Um mit den Mitgliedern in dieser schwierigen Zeit in einem regen Dialog zu bleiben, entwickelten Obmann Günther Hofer und sein Team kurzerhand ein neue Kommunikationsstrategie, bei der viele Onlineformate etabliert wurden. Neu ist der Experten TALK, bei dem Profis aus der Branche per Videokonferenz eingeladen sind, mit einem kleinen interessierten Kreis von Kreativbetrieben fachliche Fragen zu diskutieren.

Der erste Experten TALK widmete sich der Frage: Kreativität versus Digitalität? Wie passt das zusammen? Die letzten Monate haben der Digitalität, damit ist die Verschränkung von digitalen und analogen Wirklichkeiten gemeint, einen extremen Schub verliehen. Zu Gast war Christine Antlanger-Winter, Country Manager von Google Österreich. Sie selbst sammelte viele Jahre in der Werbebranche Erfahrung, bevor sie ihre heutige Position übernahm. Ihr Ziel ist es, die österreichische Wirtschaft auf dem Weg zur Digitalisierung zu unterstützen. Rund 15 Personen aus der niederösterreichischen Kreativwirtschaft nahmen bei diesem exklusiven und spannenden Format via Zoom teil.

Kreativwirtschaft als treibender Faktor in der Digitalisierung
Die Krise der letzten Monate rief in vielen Bereichen einen Paradigmenwechsel hervor. Die Digitalisierung hat gerade in dieser Zeit den Unternehmen geholfen, mehr Resilienz aufzubauen. Jetzt greifen Betriebe vermehrt die Chancen der Digitalisierung auf, aber es herrscht noch immer ein hohes und ungenutztes Potenzial vor. Wichtig ist, sich nach wie vor Know-how anzueignen, ganz egal von welcher Basis aus man startet.

Was in dem Gespräch glasklar herauskam: Die Kreativwirtschaft stellt definitiv einen treibenden Faktor in der Digitalisierung dar. Das hat damit zu tun, dass gerade die Werbebranche schon von jeher Akzente setzte. Hier geht man Trends früher nach und darauf ein, was den Konsumenten beschäftigt. Vor allem zeigen die Kreativbetriebe vor, wie man die Verbraucher dort abholt und Produkte mit diesen Bedürfnissen zusammenbringt. „Hinzu kommt: Die digitalen Möglichkeiten geben der Kreativität noch viel mehr Freiraum, als es vorher in der Werbung möglich war“, ist sich Christine Antlanger-Winter sicher. Gerade der Bereich Storytelling würde im digitalen Raum viele neue Möglichkeiten bieten.

Auch Regionalität und Digitalität stellen keine Gegensätze mehr dar. Denn wenn man in Niederösterreich gut digitalisiert ist, kann man seinem Kunden so schnell nah sein, wie noch nie. Die Menschen suchen vermehrt regionale Produkte und möchten lokal kaufen. Der E-Commerce macht das möglich. Die besten Beispiele von österreichischen Unternehmen zeigen, wie sie die Digitalisierung nutzen, um ihren Geschäftserfolg zu verbessern. Viele von ihnen seien in den Bundesländern beheimatet und nicht in Wien. Es bedeutet aber nicht, dass nur mehr alles virtuell erledigt wird, denn manches geht virtuell besser und bei einigen anderen Themen ist die menschliche Interaktion wichtig, z. B. in Besprechungen mit Kunden und Partnern. Die Stichworte der nächsten Jahre sind Automatisierung, künstliche Intelligenz und Machine Learning. Die Frage ist, wie die Automatisierung dabei helfen kann, das Unternehmenswachstum zu beschleunigen.

„Unser neues Format hat sich bewährt und gezeigt, wie wichtig der fachliche Austausch ist. Ich bin davon überzeugt: Kreativität ist unser Geschäft und wir fördern mit unserer Kreativität die digitale Transformation“, betont Obmann Günther Hofer. Die Kreativbetriebe hatten noch Gelegenheit, Fragen an Expertin Christine Antlanger-Winter zu stellen.

Den Experten TALK gibt es hier:

 

Als zweitgrößte Fachgruppe österreichweit im Bereich Werbung werden rund 3.400 Mitglieder mit ca. 4.200 Gewerbeberechtigungen betreut. Hier finden Sie umfangreiche Informationen sowie unterschiedliche Serviceleistungen für Ihre tägliche Praxis.

Kontakt

WKNÖ Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
Wirtschaftskammer-Platz 1, 3100 St. Pölten
Tel.: 02742 851 - 19712
Fax: 02742 851 - 19719
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