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SWOT-Analyse

Zeit für eine Bestandsaufnahme?

Foto: iStock.com/Visual Generation, Chavapong Prateep Na Thalang

Zeit für eine Bestandsaufnahme? Dann ist die SWOT-Analyse genau das richtige Tool. Damit lassen sich Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken erkennen. Mit den Ergebnissen können Pläne und Strategien entwickelt werden.

SWOT ist die Abkürzung für die englischen Begriffe Strengths, Weaknesses, Opportunities und Threats. Die SWOT-Analyse bildet die aktuelle Lage eines Unternehmens ab und ist als Bestandsaufnahme zu sehen. Wichtig sind die daraus erkennbaren Zusammenhänge, konkreten Rückschlüsse und wie daraus eine Strategie erarbeitet werden kann. Es lassen sich diese Fragen ableiten: Wie kann ein Unternehmen seine Stärken ausbauen, Schwächen aufholen, Chancen nutzen und Risiken verringern? Es werden also die interne Perspektive mit den Stärken und Schwächen und die externe Perspektive mit den Chancen und Risiken analysiert.

Stärken
In diesem Bereich geht es darum, konkrete Vorteile, um sich von anderen abzuheben, aufzuschreiben. Dazu zählen beispielsweise ein bestimmtes Know-how, Experten unter den Mitarbeitern, Spezialisierung in einem konkreten Bereich, der Standort, eine starke Internetpräsenz, der Kundenstamm, die Marke und mehr.

Schwächen
Hier gilt es, besonders ehrlich zu sein, denn es gibt Themen, bei denen es Nachholbedarf gibt, etwa: Ressourcenmangel in bestimmten Bereichen, ein zu breites Angebotsportfolio, Schwächen in der Akquisition, zu niedrige Preise im Vergleich zum Aufwand, Mängel in der Kommunikation und mehr. Schon beim Aufschreiben werden die Schwächen bewusst und es können Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Chancen
Bei den Chancen geht es darum, das Unternehmensumfeld zu bewerten und daraus abzuleiten, welche Möglichkeiten sich daraus ergeben. Dazu zählen unter anderem gesellschaftliche Trends, Veränderungen im Kundenverhalten oder technologische Entwicklungen.

Risiken
Damit sind externe Kräfte gemeint, die sich negativ auf das Unternehmen auswirken können. Folgende Fragen sollte man sich dazu stellen: Welche Trends gibt es am Markt, denen wir nicht die notwendige Aufmerksamkeit schenken? Gibt es Risiken am Markt, die unseren USP gefährden? Risiken können auch steigende Materialkosten oder mögliche Störungen der Lieferkette sein. Risiken lassen sich oft nur schwer vorhersagen. Mit digitalen Lösungen lässt sich aber z. B. das Kundenverhalten analysieren, woraus etwaige Trends abgelesen werden können.

In einen Zusammenhang stellen
Jetzt geht es darum, aus den Ergebnissen der Ist-Analyse konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten. Zum einen aus den einzelnen Resultaten und in weiterer Folge aus verschiedenen Kombinationen. Stärken und Chancen: Welche Stärken passen zu welchen Chancen? Welche Stärken können ausgebaut oder besser genutzt werden, um Chancen zu realisieren? Stärken und Gefahren: Welche Stärken können genutzt werden, um welche Gefahren zu minimieren? Mit welchen Stärken kann sich das Unternehmen vor Gefahren absichern? Schwächen und Chancen: Wie können wir aus unseren identifizierten Schwächen Chancen entstehen lassen? Schwächen und Gefahren: Welche Schwächen könnten zum Ziel von Bedrohungen bzw. Gefahren werden?

Vor- und Nachteile
Die SWOT-Analyse ist ein einfaches und schnell visualisierbares Instrument, anschaulich und in der Komplexität reduziert. Sie kann bei der Positionierung unterstützen, bei der strategischen Ausrichtung und weiteren Entscheidungen. Der Nachteil liegt auf der Hand: Die Ergebnisse sind nur so gut wie die gewählten Faktoren, es besteht die Gefahr der subjektiven Betrachtung und sie stellt nur eine Momentaufnahme dar und bräuchte eine regelmäßige Erneuerung. Holen Sie sich bei Fragen eine externe Hilfe ins Haus.

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