Im Werbemonitor suchen

Themen, Personen, Tipps & Leistungen:

Digital Detox

Schalt mal ab und genieße die Ruhe!

Foto: iStock.com/CentralITAlliance

Ob am Handy, Tablet oder Notebook, ständig klingelt irgendeine App oder ein Programm, die dringend Neuigkeiten zu bieten haben. In unruhigen Zeiten, so wie in den letzten Jahren, checken wir ständig Nachrichten, E-Mails oder Messenger-Dienste, um am letzten Stand der Dinge zu sein. Die Folge davon: Dauerstress, innere Unruhe und im schlimmsten Fall kann sogar eine Sucht entstehen. Wir haben Tipps, wie die digitale Fastenkur gelingt.

Es muss nicht gleich ein Digital-Detox-Camp werden, um wieder zur Ruhe zu kommen. Es gibt auch andere Möglichkeiten, um Körper, Geist und Seele eine Auszeit der Reizüberflutung zu gönnen. Das Thema Detox kennen viele in Zusammenhang mit Diäten oder einer Fastenkur. Entgiften, entschleunigen, auf den Boden kommen ist dabei die Devise. Aber wie kann es überhaupt so weit kommen, dass wir in eine digitale Überdosis schlittern?

Im Durchschnitt schauen wir angeblich 84-mal oder ungefähr alle 13 Minuten aufs Smartphone.

Handynutzung & Doomscrolling
Es gibt unterschiedliche Untersuchungen zur Handynutzung. Viele führen Minuten Es muss nicht gleich ein Digital-Detox-Camp werden, um wieder zur Ruhe zu kommen. Es gibt auch andere Möglichkeiten, um Körper, Geist und Seele eine Auszeit der Reizüberflutung zu gönnen. Das Thema Detox kennen viele in Zusammenhang mit Diäten oder einer Fastenkur. Entgiften, entschleunigen, auf den Boden kommen ist dabei die Devise. Aber wie kann es überhaupt so weit kommen, dass wir in eine digitale Überdosis schlittern?

Handynutzung & Doomscrolling
Es gibt unterschiedliche Untersuchungen zur Handynutzung. Viele führen Minuten z. B. bei der Pandemie. Wir empfinden Ohnmacht oder Ungewissheit, der wir nichts entgegenzusetzen haben. Die regelmäßige Informationsbeschaffung soll dabei helfen, die Lage wieder in den Griff zu bekommen, aber das Gegenteil ist der Fall. Die Reaktion dürfte noch aus der Evolutionsgeschichte stammen, da zu dieser Zeit mehr Informationen bessere Überlebenschancen bedeuteten.

Es gibt schon eine Steigerungsstufe, die „Doomscrolling“ genannt wird. Es ist ein relativ neuer Begriff, mit dem gemeint ist, schlechte Nachrichten scheinbar endlos zu konsumieren. Die Medien, auch die sozialen, sind voll davon. Dahinter steckt eine gewisse Überforderung, die bei neuen oder bedrohlichen Situationen eintritt, z. B. bei der Pandemie. Wir empfinden Ohnmacht oder Ungewissheit, der wir nichts entgegenzusetzen haben. Die regelmäßige Informationsbeschaffung soll dabei helfen, die Lage wieder in den Griff zu bekommen, aber das Gegenteil ist der Fall. Die Reaktion dürfte noch aus der Evolutionsgeschichte stammen, da zu dieser Zeit mehr Informationen bessere Überlebenschancen bedeuteten.

Aktivieren Sie mit Apps am Handy den „Fastenmodus“!

Belastungsfaktoren
Umso gesünder ist es, die digitalen Geräte einfach abzuschalten. Vielen Menschen aus den Generationen der 60er- bis 80er-Jahre fällt es naturgemäß leichter, da sie Zeiten ohne Smartphone und Internet er- und überlebt haben. Sie wissen aus Erfahrung, dass das möglich ist. Für Digital Natives schaut die Sache schon wieder anders aus, sie sind mit Smartphone und Co. aufgewachsen.

Es gibt eine deutsche Studie zu digitalem Stress: „Gesund digital arbeiten“. Die Autoren fassten acht Kernergebnisse über die Verbreitung von digitalem Stress, dessen Einflussfaktoren und Folgen zusammen. Immerhin jeder Achte der Befragten berichtete von starken bis sehr starken Belastungsfaktoren bei der digitalen Arbeit. Es konnten mindestens zwölf verschiedene Belastungsfaktoren identifiziert werden, dazu zählen unter anderem Unterbrechungen oder Leistungsüberwachung. Digitaler Stress steht in einem negativen Zusammenhang mit Gesundheit und Wohlbefinden der Teilnehmer. Allerdings: Digitalem Stress am Arbeitsplatz kann durch eine Vielzahl von organisationalen und sozialen Faktoren entgegengewirkt werden. Bei dieser Studie ging es aber konkret ums Arbeiten, nicht um Freizeit oder Privates. Denn auch da werden digitale Endgeräte extrem häufig genützt. Also höchste Zeit, etwas zu unternehmen.

Digital-Detox-Tipps
Abgesehen von den bereits erwähnten Digital-Detox-Camps gibt es Apps am Handy, die helfen können, den „Fastenmodus“ zu aktivieren. Hier sind fünf einfache Tipps, damit die Diät gelingt.

1. Smartphone-Einstellungen nutzen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten direkt am Handy, die rasch helfen: Push-Nachrichten deaktivieren, Ruhemodus aktivieren oder bestimmte Zeiten definieren, an denen das Gerät komplett offline ist. Hilfestellung kann der Flugmodus bieten, da er bekanntlich verhindert, dass SMS, Anrufe und Chat-Nachrichten hereintrudeln. Klingt zwar einfacher, als es zu Beginn ist, aber nur Mut, es wird leichter.

2. Nachrichten checken – nur einmal am Tag
Gerade als Unternehmer ist man darauf trainiert, seinem Kunden und Umfeld möglichst schnell zu antworten. Ob E-Mail oder Messenger-Dienst – nehmen Sie sich eine bestimmte Zeit vor, in der Sie das konsequent tun. Vor allem: Trennen Sie Wichtiges von Unwichtigem! Die restliche Zeit verbringen Sie mit anderen Todos.  

3. Sport und Bewegung ohne Gadgets
Die Laufrunde, die Radtour oder ein einfacher Spaziergang funktionieren ebenso ohne ständige Messung der zurückgelegten Schritte oder Höhenmeter, ohne Musik und sonstige Anzeigen von Ergebnissen. Die Daten treiben Sie wieder mehr an und Sie verlieren sukzessive das Gespür für Ihren Körper und seine Grenzen. Achten Sie auf die Natur und wie Sie sich dabei fühlen und entspannen.

4. Essen und ausspannen ohne  Tablet
Beobachten Sie sich beim Essen. Verschlingen Sie Ihre Mahlzeiten vor dem Bildschirm oder scrollen am Handy? Das hat mehrere Nachteile. Einer davon ist, dass Sie mehr essen, als Ihnen guttut. Ein anderer, dass Sie sich selbst bei der Nahrungsaufnahme stressen. Weg mit den Geräten und genießen! Eine kurze Pause nach dem Essen, z. B. an der frischen Luft, hilft bei der Verdauung und Sie kehren gestärkt zurück.

5. Übung für Fortgeschrittene
Stellen Sie sich vor, eine ganze Woche ohne Smartphone, Laptop oder Tablet auszukommen. Hilfreich sind Gegenden mit einem schlechten oder gar keinem Empfang. Das können Berghütten sein, Zeiten im Kloster oder Sie suchen sich ein Digital-Detox-Hotel, in dem bewusst Wlan- und empfangsfreie Zonen eingerichtet sind. Schlagen Sie dem digitalen Stress ein Schnippchen, sonst schlägt er unbarmherzig zu.

Studie „Gesund digital arbeiten“

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist in der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation ein Topthema. In jeder Ausgabe des Werbemonitor gibt es Tipps und Tricks rund um verschiedene Themen:
Tipps und Tricks für ein bewegteres Leben: Wie Sie den inneren Schweinehund austricksen
Guten Appetit! 5 Tipps für gesunde Kost im Büro
Wandern. Los geht’s!

Die Datenverbindung wurde unterbrochen, klicken Sie auf Aktualisieren um die Verbindung wieder herzustellen.

Eine Unterbrechung der Datenverbindung verhinderte das Laden der Seite. Die Seite reagiert erst nach dem Aktualisieren wieder. Aktualisieren 🗙