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Maria Weinhofer

Obmann Stv.
T: 0650-9023299
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Konzentration, Kreativität und Entspannung: das Dreamteam gegen Stress

Wir Werber schütteln Ideen normalerweise ja einfach aus dem Ärmel. Das geht ruckzuck und macht Spaß, weshalb die Denkarbeit überhaupt keine Arbeit ist und somit auch nicht honoriert werden muss.

Das scheint zumindest so mancher Auftraggeber zu glauben. Was Sie und ich hingegen täglich erfahren: dass die Entwicklung außergewöhnlicher Ideen sehr anstrengend sein kann. Folgende Übungen können Ihnen helfen, Ihr kreatives Potenzial voll zu entfalten und dem „Ideen-aus-dem-Ärmel-Schütteln“ näher zu kommen:

Kreativität: vom beweglichen Körper zum beweglichen Geist
Yoga fokussiert darauf, die Wirbelsäule – und damit auch den Geist – flexibel zu halten. Besonders effektiv für Ihre Kreativität sind jene Übungen, die das Svadhisthana Chakra in Balance bringen sollen. Denn diesem Energiezentrum, das sich auf Höhe des Kreuzbeins befindet, ist die Kreativität zugeordnet. Ohne spirituellen Überbau ausgedrückt: Kräftigen und lockern Sie die Muskeln im Bereich der unteren Wirbelsäule. Bei allen folgenden Übungen gilt: Sie sind für Menschen mit gesunder Wirbelsäule gedacht. Hören Sie auf Ihren Körper und tun Sie nichts, was schmerzt.

Das Sufi-Kreisen
Lassen Sie sich im Schneidersitz am Boden nieder. Der Rücken ist gerade aufgerichtet und entspannt, die Hände ruhen auf den Knien. Schließen Sie die Augen und beginnen Sie, langsam den Oberkörper gegen den Uhrzeigersinn zu kreisen. Stellen Sie sich vor, dass Sie mit dem Kinn einen großen Kreis ziehen. Atmen Sie entspannt durch die Nase. Einatmen während der Vorwärtsbewegung, ausatmen während der Rückwärtsbewegung. Nach ein bis zwei Minuten ändern Sie die Richtung und kreisen nun ebenso lange im Uhrzeigersinn. Bleiben Sie danach noch ein paar Atemzüge lang entspannt sitzen.

Hören Sie auf Ihren Körper und tun Sie nichts, was schmerzt.

Der herabschauende Hund
Begeben Sie sich am Boden in den Vierfüßlerstand, Hände und Knie etwa schulterbreit auseinander, die Zehen aufgestellt, die Finger leicht gespreizt. Mit dem Ausatmen strecken Sie die Beine und heben das Becken, sodass Ihre Körperhaltung der eines Hundes gleicht, der zum Spielen auffordert. Wichtig hierbei: Die Fersen ziehen zum Boden, der Rücken ist gerade und die Beine so weit gestreckt, wie es Ihnen bei geradem Rücken möglich ist. Damit der Nacken entspannt bleibt, richten Sie den Blick auf die Knie. Halten Sie die Stellung für fünf bis zehn Atemzüge und kehren Sie dann in den Vierfüßlerstand zurück. Wiederholen Sie die Übung zumindest drei Mal.

Seitbeuge
Stellen Sie sich gerade auf, die Füße etwa hüftbreit auseinander. Legen Sie die Handflächen wie im Gebet aneinander und strecken Sie die Arme nach oben. Mit der nächsten Einatmung neigen Sie den Oberkörper nach links, bis Sie den Zug in den Flanken spüren, mit der Ausatmung nach rechts. Pendeln Sie so im Atemrhythmus für ein oder zwei Minuten hin und her. Achten Sie darauf, Becken und Wirbelsäule nicht zu verdrehen, nur zu neigen.

Entspannung
Pausen sind belebend, gesund und steigern den Output, das ist inzwischen hinreichend durch Studien belegt. Social Media, Kaffee, Zigaretten und Snacks mögen unwiderstehliche Pausenfüller sein, verfehlen aber den Zweck der Pause – Regeneration durch Entspannung. Die können Sie so trainieren:

Augen – das am meisten beanspruchte Sinnesorgan
Sorgen wir also gut für sie! Probieren Sie diese Übung, die ich im Rahmen eines Achtsamkeits-Workshops schätzen gelernt habe, gleich aus: Setzen Sie sich gerade hin, Bauch, Rücken und Atmung sind entspannt. Schließen Sie die Augen (sanft, nicht zukneifen) und richten Sie den Blick bei geschlossenen Augen abwechselnd ganz nach oben und ganz nach unten, langsam, im Atemrhythmus. Bewegen Sie nur die Augen, nicht den Kopf. Nach zehnmaliger Wiederholung entspannen Sie den Blick. Reiben Sie die Handflächen schnell aneinander und legen Sie die so erwärmten Hände für einen Moment sacht auf die Augen, üben Sie keinen Druck aus. Danach variieren Sie die Übung: Blick ganz nach links und ganz nach rechts, entspannen, links unten und rechts oben, entspannen, links oben und rechts unten, entspannen, und zuletzt Augen kreisen: Stellen Sie sich ein Ziffernblatt vor und folgen Sie dem Uhrzeiger mit dem Blick. Fünf bis zehn Umdrehungen in eine Richtung, dann in die andere. Und noch einmal entspannen. Das dauert ungefähr fünf Minuten, da geht sich hinterher sogar noch das ersehnte Stück Schokolade aus.

Am Ende entspannen Sie noch ein paar Momente bei geschlossenen Augen.

Schultern und Nacken
Verspannungen von Schultern und Nacken sind der Klassiker unter den Beschwerden der Bildschirmarbeiter. Dem entgegenzuwirken, gelingt ganz hervorragend mit der Progressiven Muskelrelaxation nach Edmund Jacobson. Bei der PMR spannen Sie einzelne Muskelgruppen bewusst für fünf bis sieben Sekunden an und lösen die Anspannung dann bewusst und plötzlich. Das erleichtert nicht nur das Entspannen, sondern verbessert auch die Körperwahrnehmung.

Setzen Sie sich gerade und entspannt hin.

  1. Schultern zu den Ohren hochziehen, fest anspannen – fallen lassen
  2. Schultern nach vorne drücken, fest anspannen – locker lassen
  3. Schultern nach hinten drücken, Schulterblätter nach unten und zusammenziehen – und wieder lösen

Zum Abschluss noch eine erfrischende Übung aus dem Kundalini-Yoga: Setzen Sie sich in den Schneidersitz und verschränken Sie die Hände im Nacken. Die Ellbogen zeigen zur Seite, der Rücken ist aufgerichtet, sodass sich der Brustraum öffnet. Schließen Sie die Augen und drehen Sie mit der Einatmung Oberkörper, Kopf und Arme ganz nach links, mit der Ausatmung ganz nach rechts. Wiederholen Sie die Übung im Atemrhythmus für ca. zwei Minuten. Kommen Schwindelgefühle auf, verlangsamen Sie das Tempo. Danach entspannen Sie noch ein paar Momente bei geschlossenen Augen.

Fotos: © Franz Weinhofer

Als zweitgrößte Fachgruppe österreichweit im Bereich Werbung werden rund 3.400 Mitglieder mit ca. 4.200 Gewerbeberechtigungen betreut. Hier finden Sie umfangreiche Informationen sowie unterschiedliche Serviceleistungen für Ihre tägliche Praxis.

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