Victoria Grünhut-Weiß

 

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So werden Sie zum Dienstleistungsexperten

Dienstleister haben ein Problem – ihre Leistungen und Angebote können im Vorhinein nicht getestet werden. Nur durch Vertrauen, das mit verschiedenen Marketingaktivitäten aufgebaut wurde, wird eine Dienstleistung in Anspruch genommen. Während Produkte durch Verpackungen, Design, Geschmack, Geruch und andere Kriterien gemessen und verglichen werden können, kann bei einer Dienstleistung meist erst im Nachhinein ein Urteil gefällt werden. Dieses wahrgenommene Kaufrisiko ist eine der größten Hürden, seine Dienstleistung an Leads zu verkaufen.

Welche Aktivitäten können Sie setzen, um als Experte wahrgenommen zu werden und damit Vertrauen aufzubauen?

Tipp #1: Schreiben Sie einen Blog!
Anwendungen wie WordPress oder Baukasten-Systeme wie Jimdo sind einfach zu bedienen und Sie können sehr schnell Artikel in einem Blog veröffentlichen. In einem Blog bevorzugen die Leser wertvolle Hilfestellungen und Insider-Tipps. Sie können darüber hinaus Ihre Produktpalette vorstellen und über Ihre (fachliche) Meinung schreiben. Vermarkten Sie Ihren Blog, indem Sie Ihre Artikel auf anderen Medien zur Verfügung stellen, z. B. LinkedIn, und machen Sie mit spannenden Postings auf Ihren Social-Media-Kanälen auf Ihren neuen Blogartikel aufmerksam!

Tipp #2: Veröffentlichen Sie Videos!
Man hört es nun seit vielen Jahren, aber spätestens seit der Corona-Pandemie ist klar: Videoinhalte – egal ob auf Facebook, Instagram, LinkedIn oder anderen Plattformen – werden immer häufiger relevant für die Reichweite auf den sozialen Medien. YouTube ist mit rund einer Milliarde Nutzer weltweit die größte Videoplattform und wird für Recherchen, Schulprojekte und potenzielle Kunden ein immer wichtigeres Rechercheinstrument. Darüber hinaus können Sie mit den richtigen Keywords zu Ihren Videos das Ranking bei Google verbessern. Aber bitte Vorsicht – bei Videos im beruflichen Kontext zählt Qualität mehr als Quantität!

Tipp #3: Zeigen Sie Online-Präsenz!
Natürlich können Sie mit Blogs und Videos auf YouTube schon viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Jedoch sind die anderen Social-Media-Kanäle nicht zu vernachlässigen. Posten Sie regelmäßig relevante Inhalte zu Ihren Spezialgebieten, gestalten Sie ansprechende, schöne Grafiken und versuchen Sie Ihre Follower zum Interagieren zu bewegen. Aber aufgepasst: Ein gepflegter Social-Media-Auftritt ist nicht alles! Um aufzufallen, sollten Sie auf den Seiten Ihrer Partner aktiv sein: Schreiben Sie Kommentare, liken und bieten Sie interessanten Content, den Sie gegenseitig teilen können. Nur wenn Sie engagiert auf den sozialen Medien unterwegs sind, erzeugen Sie Relevanz.

Mit zielgerichteten Aktivitäten Vertrauen aufbauen!

Tipp #4: Halten Sie Vorträge!
Egal ob Webinar, Uni oder Volkshochschule: Lehren bringt Präsenz! So können Sie einerseits Ihre fachliche Expertise an andere weitergeben, aber natürlich auch indirekt sich als Marke positionieren! Am leichtesten starten Sie mit einem fertig aufgezeichneten Vortrag, den Sie auf Ihrer Website und anderen Kanälen wie YouTube, Facebook & Co. veröffentlichen. So können Sie üben, sich nicht zu versprechen und Ihre Nervosität abzulegen. Im Nachhinein können Sie das Video schneiden und bearbeiten, sodass Sie ein Produkt online stellen, das Sie zufrieden sein lässt. Bei Live-Vorträgen gilt: Gut vorbereitet sein und den Vortrag zwei-, dreimal vorher durchsprechen und üben!

Tipp #5: Schreiben Sie ein E-Book!
Sie sind wahrscheinlich Experte für viele Themen. Suchen Sie sich ein Lieblingsthema aus und schreiben Sie dazu ein E-Book! Es reicht, wenn Sie rund 30 bis 50 Seiten schreiben und es gratis (eventuell gegen Angabe der Daten wie E-Mail-Adresse für Ihren Newsletter) zur Verfügung stellen. Wenn Sie ein umfangreicheres Buch schreiben, können Sie es natürlich verkaufen, über Amazon oder Book-on-Demand.

Tipp #6: Überarbeiten Sie Ihre Marke!
Nicht nur für große Konsumgütermarken, sondern auch für kleinere Dienstleister ist das ständige Hinterfragen des eigenen Images lebensnotwendig. Berater haben oft ein genaues Bild, wie eine professionelle Marke auszusehen hat. Oftmals schlagen sie dabei aber nur in dieselbe Kerbe wie 100 andere auch. Um sich abzuheben, bedeutet ein gutes Branding ein außergewöhnliches Design, eine konsequente Anwendung Ihrer CI und ein zu Ihrer Persönlichkeit passendes Image. Ihre Marke sollte Sie repräsentieren – gestalten Sie also nicht Ihre Wunschmarke, sondern einen starken, authentischen Auftritt!

Tipp #7: Formulieren Sie WAS und nicht WIE!
Zu guter Letzt ein Kommunikationstipp, um nach der Kontaktaufnahme eines potenziellen Kunden als Spezialist wahrgenommen zu werden: Formulieren Sie, was der Kunde durch Sie erreichen wird und nicht, wie Sie ihn unterstützen wollen. Nicht die Methoden zählen, sondern Resultate, Ergebnisse und Veränderungen, die durch Ihre Zusammenarbeit entstehen. In Ihrem schriftlichen Angebot können Sie Ihre Schritte genauer erklären, sodass keine Missverständnisse entstehen.

Foto: iStock.com/anyaberkut

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