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Fünf Tipps für Workaholics, um Urlaub und Auszeit zu genießen.

Die Timelines der sozialen Medien sind während der Feiertage oder in der Urlaubszeit voll von idyllischen Bildern unterschiedlicher Feriendestinationen. Ob am Meer, in den Bergen oder auf Balkonien – es wird scheinbar gechillt, was das Zeug hält. Manche mögen es sportlich und zeigen sich von ihrer athletischen Seite. Die anderen posten kühle Drinks mit bunten Schirmchen vor einer Sonne, die gerade romantisch im Meer versinkt. Workaholics fällt es gerade in diesen Zei-ten besonders schwer, abzuschalten. Was tun, wenn die Auszeit naht und das Adrenalin weiter auf Touren hält? Mit diesen  fünf Tipps schaffen es sogar Vielarbeiter, einen Gang runterzuschalten, wenn vielleicht auch erst in letzter Minute.

  1. Vorbereitung ist alles
    Die letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub hat es in sich. Abgesehen von den aktuellen To-dos, die noch zu finalisieren sind, melden sich plötzlich Kunden, von denen Sie schon länger nichts mehr gehört haben – und noch dazu mit interessanten Aufträgen. Es kommt das Gefühl auf, die ganze Welt wüsste auf einmal, dass der Urlaub naht. Jetzt heißt es, mutig zu sein und Farbe zu bekennen. Fazit: Übergeben Sie so weit als möglich Tasks an Kollegen, versichern Sie Ihren Kunden auf höfliche Art und Weise, dass Sie bestimmt wiederkehren und geben Sie sich und Ihrem Umfeld das Gefühl, es ist alles gecheckt.

  2. Abwesenheitsnotiz einrichten
    „Ich bin bis … nicht erreichbar.“ Lassen Sie sich das Gefühl auf der Zunge zergehen. Noch besser: Ihre Inbox ist noch geöffnet, Sie arbeiten die letzten E-Mails ab, die Abwesenheitsnotiz ist schon aktiviert und eine neue Nachricht kommt an. Wie gut, dass jetzt der Automatismus die Arbeit übernimmt. Erstaunlicherweise haben Out-of-Office-Nachrichten, egal wie kreativ oder schlicht sie verfasst sind, richtig Kraft. Das Gegenüber akzeptiert (fast) immer, dass Sie jetzt nicht erreichbar sind. Wenn Sie Ihre Kunden und Geschäftspartner zum Schmunzeln bringen möchten, verfassen Sie einen kreativen Text.

  3. Auszeit
    Machen Sie es im Urlaub wie die Spitzensportler und trainieren Sie quasi langsam ab. In der Sekunde eine Vollbremsung hinzulegen, ist unrealistisch. Ihr Körper ist vielleicht müde, aber Ihre Gedanken und Ihr Geist kreisen um vieles herum. Wenn es Ihnen gelingt, stopfen Sie Ihren Urlaub nicht zu sehr mit Aktivitäten voll, nur um das Gefühl zu haben, aktiv zu sein.

  4. Digitaler Entzug
    Gönnen Sie sich eine Auszeit von E-Mails, Chats und Nachrichten aller Art in den digitalen Medien. Damit Sie auch wirklich entspannen können, raten Experten, von Zeit zu Zeit die E-Mails zu checken. Das gibt Ihnen die Sicherheit zu wissen, dass nichts Katastrophales während Ihrer Abwesenheit passiert. Wenn doch, haben Sie die Wahl. Nehmen Sie sich auch keine Arbeit an Ihren Urlaubsort mit, das vergrämt alle Beteiligten.

  5. Rückkehr
    Einmal muss es sein. Auch wenn Sie sich noch so sehr entspannt haben, müssen Sie wieder zurückkehren. Planen Sie ein bis zwei Tage ein, in denen Sie langsam ankommen können, bevor Sie wieder voll einsteigen. Versuchen Sie, Ihren erholten Zustand so lange als möglich auszudehnen. Bauen Sie jene Rituale, die Sie sich im Urlaub angewöhnt haben, so lange es geht in den Alltag ein. Wenn Sie wieder ins Büro zurückkehren, arbeiten Sie E-Mails auf, räumen Sie Ihren Schreibtisch zusammen – sofern Ihnen das vor dem Urlaub nicht mehr gelungen ist –, hängen Sie den frischen Urlaubserinnerungen nach, bereiten Sie Projekte vor, verarbeiten Sie Ideen und mehr. Die gute Nachricht zum Schluss: Vielleicht ist inzwischen sogar manches, das vorher sooo wichtig erschien, in der heißen Sommerluft verdampft.

Foto: Jakub Gojda © 123RF.com

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