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Ausbildungsleitfaden: Medienfachmann/-frau

Erlernen kann der kreative Nachwuchs den neuen Lehrberuf „Medienfachmann/Medienfachfrau“ schon seit dem Lehrjahr 2018/19. Vier Schwerpunkte stehen zur Verfügung: Webdevelopment, Grafik/Print/Publishing, Online-Marketing und Agenturdienstleistungen. Jetzt geht es darum, sowohl bei den potenziellen Ausbildungsbetrieben als auch beim Branchennachwuchs als qualitative, durchlässige und moderne Ausbildung wahrgenommen zu werden. Dazu gibt es nun begleitend neue Leitfäden, die im Ausbildungsalltag umfassend unterstützen.

Die Zielgruppen für den Ausbildungsleitfaden sind vielfältig, er richtet sich vor allem an Personen, die an der Lehrausbildung beteiligt sind. Dazu zählen Ausbilder, Personalverantwortliche, Betriebsräte, Lehrstellenberater, Eltern und Lehrlinge. Der Leitfaden ist in vier große Bereiche gegliedert.

Tool 1: Vorbereitung
Im ersten Tool geht es um die Vorbereitung auf die Lehrlingsausbildung. Wie geht ein Betrieb beim erstmaligen Ausbilden eines Lehrlings vor? Wie wird man Lehrlingsausbilder? Dann geht es um die Suche nach Lehrlingen und wie Jugendliche erreicht werden können. Angeführt sind die Möglichkeiten der Schnupperlehre. Es steht sogar ein ausgearbeiteter firmeninterner Beurteilungsbogen zur Verfügung. Sobald Bewerber in die engere Auswahl kommen, geht es um die Selektion. Dann kann es schon losgehen: Ihr Betrieb nimmt einen Lehrling auf. Hier gilt es, auf Lehrverträge und Fristen sowie auf Schutzbestimmungen zu achten. Die Lehrlingsentschädigung und die Probezeit umfassen einen weiteren Abschnitt, ebenso das Thema Förderungen. Ein großes Kapitel widmet sich der Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule.

Tool 2: Ausbildung
Sehr umfassend wird der Bereich der Ausbildung beschrieben. Ein Teil beschäftigt sich ausführlich mit dem Lernen und Arbeiten im Lehrbetrieb. Dazu gehören: Grundsätzliches über den Lehrbetrieb – wie ist er aufgebaut, wer sind Ansprechpartner, wie steht das Unternehmen am Markt da oder was sind die zentralen Merkmale der Branche. Hinzu kommen Ziele und Inhalte der Lehrlingsausbildung sowie Rechte und Pflichten als Lehrling. Aufgeschlüsselt sind je nach Schwerpunkt die Arbeitsmittel und -methoden des Lehrberufs sowie z. B. bei der Richtung „Agenturdienstleistungen“ die zielgruppengerechte Kommunikation. Hinzu kommt die Ausbildungsdokumentation. Für den Ausbildungsbetrieb sind viele Tipps enthalten, z. B. für den richtigen Umgang mit Lehrlingen. Genauso umfassend beschrieben sind die Bereiche „Qualitätsorientiertes Arbeiten und Intrapreneurship“, „Digitales Arbeiten“, „Kundenberatung“ und „Projektmanagement und Konzeptentwicklung“.

Tool 3: Abschluss der Lehrzeit und Lehrabschlussprüfung
Dieser Abschnitt umfasst die Inhalte und den Ablauf der Lehrabschlussprüfung für den theoretischen und den praktischen Teil. Er ist aufgegliedert in die Prüfungsgegenstände und -bereiche sowie die Dauer. Weiters sind die Antrittsmöglichkeiten zur Lehrabschlussprüfung herausgearbeitet. Tipps für Lehrlinge und Ausbildungsbetriebe runden auch hier die Beschreibungen ab.

Tool 4: Karriereperspektiven nach der Ausbildung
Die Lehre im entsprechenden Gebiet dient als ausgezeichnete Ausgangsbasis und bietet zahlreiche Möglichkeiten für die berufliche Weiterentwicklung. Sie reicht von der fachlichen Vertiefung über die Zweitausbildung bis hin zur Berufsmatura. Beschrieben werden Traineeprogramme, Auslandserfahrung und auch die Selbstständigkeit. Zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen (z. B. Diplomlehrgänge) sind ebenso angeführt.

Fest steht: Die Kreativwirtschaft ist ein Treiber für Innovation und digitale Technologien. Die Anforderungen an Unternehmer und Mitarbeiter sind aus diesem Grund sehr hoch. Der neue, spannende Lehrberuf kombiniert beste Berufschancen und persönliche Entfaltung.

Lehrberuf „Medienfachmann/-frau“ mit vier Schwerpunkten:

  • Webdevelopment
  • Grafik/Print/Publishing
  • Online-Marketing
  • Agenturdienstleistungen

Hier geht es zu den Leitfäden.

Foto:  goodluz © 123RF.com

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