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Networking: Tipps für Kreative

Vielen Kreativen kostet es Überwindung pur, auf eine Veranstaltung zu gehen, um andere Unternehmer oder Kollegen zu treffen. Nicht jeder ist der geborene Showman, der alle Blicke auf sich zieht, wenn er den Raum betritt. Was natürlich gleichermaßen für Männer wie Frauen gilt. Gerade von beruflich sehr erfolgreichen Menschen, die sich gut vermarkten, kann man sich einiges abschauen – ohne dabei das Gefühl zu bekommen, sich zu verstellen. Ob introvertiert, schüchtern oder Small-Talk-Gegner, hier finden Sie Tipps, die helfen. Sogar ein Fluchtplan ist dabei.

  1. Onlineprofile
    Zugegeben: Persönlich Gespräche mit fremden Menschen zu führen, ist nicht einfach. Und auch Small Talk will gelernt sein. Aussagekräftige Onlineprofile können unterstützen, einen Weg in das konsequente Netzwerken zu ebnen. In einer Gruppe mit Gleichgesinnten fühlen Sie sich vielleicht eher wohl.

  2. Grenzen überwinden
    Überlegen Sie sich, was Ihre schlimmsten Befürchtungen sind. Sie kommen sich deplatziert vor, der Event wirkt oberflächlich, Sie kennen niemanden, Sie wissen nicht, was auf Sie zukommt? ... Sie könnten diese Aufzählung fortsetzen und noch mehr Schwarzmalen. Aber es hilft alles nichts, irgendwann heißt es: Grenzen überwinden und einfach drauf los.

  3. Veranstaltungsradar
    Überlegen Sie sich genau, auf welchen Networkingevent Sie gehen möchten. Fühlen Sie sich eher in der Gründerszene wohl, auf einem Werbeevent oder einer Veranstaltung Ihrer regionalen Wirtschaft? Auch hier gilt: Vielleicht sind die Begegnung und der Austausch mit Gleichgesinnten die leichtere Übung.

  4. Zuhören, Fragen stellen
    Gratulation, Sie sind jetzt hier auf Ihrem Event. Auch hier können Sie Ihr Radar einsetzen. Ist jemand da, den Sie kennen? Vielleicht reicht es ja völlig, nur mit einer Person zu reden, mit der sich ein angeregtes Gespräch entwickelt. Was wirklich hilft, ohne gleich zu viel von sich preisgeben zu müssen, ist aktives Zuhören und Fragen stellen. Damit ergeben sich viele Möglichkeiten, einzuhaken. Es hilft auch, ein paar Eisbrecher-Sätze in petto zu halten, z. B. über die Veranstaltung, die Firma, die Redner etc.

  5. Sich vorstellen lassen
    Viele Profinetzwerker, die regelmäßig und konsequent Events besuchen, kennen Gott und die Welt. Lassen Sie sich vorstellen, dann ist schon der erste Schritt getan. So kommen Gespräche in Gang.

  6. Fluchtplan
    Puh. Nur nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Es ist gut, für den Fall der Fälle einen Fluchtplan zu haben. Eine schnelle Ausrede, die Sie rettet, sollten Sie immer parat haben. Aber bitte so anwenden, dass sich das Gegenüber nicht vor den Kopf gestoßen fühlt. Sollte der Abend wider Erwarten eine positive Wendung nehmen – Sie unterhalten sich blendend und es schaut vielleicht sogar ein neuer Auftrag heraus –, haben sich der Aufwand und die Überwindung allemal gelohnt.

  7. Einmal ist keinmal
    Sie wissen sicher schon, was jetzt kommt. Nur die Übung macht den Meister und Sie zum Netzwerkexperten.

Foto:  Cathy Yeulet © 123RF.com

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